Die „Strohberta“ geht wieder um
26.12.2021

Neben der „Strohberta“ ziehen traditionell auch viele andere kuriose Gestalten durch Trebgast und sammeln mit einer Box spenden für soziale und wohltätige Zwecke. (Foto: Hübner)
Es war fast alles wieder wie vor Corona-Zeiten: Früh um sechs Uhr treffen sich die zehn Protagonisten des „Strohberta-Teams“, mit weiteren zehn Helfern. Die sind notwendig, um die Hauptfigur des Tages in Form zu bringen. Nachdem sich alle vor Ort einem Test unterzogen haben beginnt die Arbeit.
Für die „Berta“ heißt das: Sie muss rund dreieinhalb Stunden – mitten im Raum stehend – ausharren. In dieser Zeit wird sie mit lose bereitliegenden und mit Erbsenstroh umwickelten Stricken vollständig eingebunden. Die anderen Figuren – Schlotfeger, Christkindla, zwei Polizisten, zwei Sackträger, Männla und Fraala und Bärentreiber – können ihr Outfit selbst anlegen.
Kurz nach zehn Uhr noch das obligatorische Gruppenbild, dann ist die wilde Horte nicht mehr zu halten: Mit lautstarkem, vielstimmigem „Struuuhberta“ beginnt die mitunter auch körperlich anstrengende Tour durch den Ort.
Auch wenn dieses Jahr der direkte persönliche Kontakt wegfallen muss: Wo der Trupp mit lautem Getöse auftaucht, kommen die Leute aus ihren Häusern, freuen sich, machen Fotos und deponieren ihre Spenden in die eigens dafür vom Schlotfeger bereitgestellte Box.
Ein Highlight wartet dann am Übergang vom westlichen in den östlichen Ortsteil. Herbert Winterling erspart der Strohberta den beschwerlichen Anstieg vom Tauschthal zum Sommeracker, startet seinen Traktor, und lädt die Berta samt ihrem Treiber kurzerhand auf die vordere Schaufel seines Traktors.
Die restlichen acht Mann der Truppe finden im hinteren und seitlichen Bereich des Fahrzeugs Platz und schon setzt sich der ungewöhnliche Transport in Bewegung.
Den Berg herunter kommen allerdings dann alle wieder zu Fuß. Bevor sie ihren Rundgang durch die Ortschaft fortsetzen, wartet „Am Bühl“ erst einmal auf die gesamte Mannschaft eine stärkende Brotzeit.
Für die „Berta“ heißt das: Sie muss rund dreieinhalb Stunden – mitten im Raum stehend – ausharren. In dieser Zeit wird sie mit lose bereitliegenden und mit Erbsenstroh umwickelten Stricken vollständig eingebunden. Die anderen Figuren – Schlotfeger, Christkindla, zwei Polizisten, zwei Sackträger, Männla und Fraala und Bärentreiber – können ihr Outfit selbst anlegen.
Kurz nach zehn Uhr noch das obligatorische Gruppenbild, dann ist die wilde Horte nicht mehr zu halten: Mit lautstarkem, vielstimmigem „Struuuhberta“ beginnt die mitunter auch körperlich anstrengende Tour durch den Ort.
Auch wenn dieses Jahr der direkte persönliche Kontakt wegfallen muss: Wo der Trupp mit lautem Getöse auftaucht, kommen die Leute aus ihren Häusern, freuen sich, machen Fotos und deponieren ihre Spenden in die eigens dafür vom Schlotfeger bereitgestellte Box.
Ein Highlight wartet dann am Übergang vom westlichen in den östlichen Ortsteil. Herbert Winterling erspart der Strohberta den beschwerlichen Anstieg vom Tauschthal zum Sommeracker, startet seinen Traktor, und lädt die Berta samt ihrem Treiber kurzerhand auf die vordere Schaufel seines Traktors.
Die restlichen acht Mann der Truppe finden im hinteren und seitlichen Bereich des Fahrzeugs Platz und schon setzt sich der ungewöhnliche Transport in Bewegung.
Den Berg herunter kommen allerdings dann alle wieder zu Fuß. Bevor sie ihren Rundgang durch die Ortschaft fortsetzen, wartet „Am Bühl“ erst einmal auf die gesamte Mannschaft eine stärkende Brotzeit.
Frankenpost | Dieter Hübner

