Umzug der "Strohberta" soll stattfinden
17.11.2021

© Martin Ritter
Der Umzug der "Strohberta" durch den Ort am Heiligen Abend ist für die Trebgaster fester Bestandteil des Weihnachtsfestes. Dieser Brauch, bei dem zehn junge Männer mit viel Lärm und Getöse den ganzen Tag unterwegs sind, dürfte auf eine über drei Jahrhunderte alte Tradition zurückzuführen sein. Selbt das Bayrische Fernsehen hat schon darüber berichtet.
Jetzt kam ein Aufnahmeteam von TV Oberfranken nach Trebgast, um sich üver die Gruppe zu informieren. Ansprechpartner vor Ort war Martin Sesselmann, der selbst schon die Hauptfigur verkörperte. Anhand einer Chronik, die versucht, das Geschehen ab 1917 zu verfolgen und aufzuzeichnen, beantwortet Sesselmann die Fragen von Redakteurin Alexandra Wehrse hinsichtlich der Herkunft des Brauches, der zehn Figuren der Gruppe und des Ablaufs des Geschehens am 24. Dezember.
Coronabedingt konnte der Umzug 2020 nicht stattfinden. Martin Sesselmann geht aber davon aus, dass er dieses Jahr wieder möglich sein wird. "Wir werden versuchen, den Brauch coronakonform unter Einhaltung der Bestimmungen , die zu diesem Zeitpunkt gelten, durchzuführen", ist er optimistisch. "Das wird natürlich gewisse Einschränkungen im gewohnten Umgang mit der Bewölkerung mit sich bringen. Wir wollen aber nicht noch einmal aussetzen. Dieser Brauch hat Kriege überstanden, er wird auch Corona überstehen", gibt er sich zuversichtlich.
Jetzt kam ein Aufnahmeteam von TV Oberfranken nach Trebgast, um sich üver die Gruppe zu informieren. Ansprechpartner vor Ort war Martin Sesselmann, der selbst schon die Hauptfigur verkörperte. Anhand einer Chronik, die versucht, das Geschehen ab 1917 zu verfolgen und aufzuzeichnen, beantwortet Sesselmann die Fragen von Redakteurin Alexandra Wehrse hinsichtlich der Herkunft des Brauches, der zehn Figuren der Gruppe und des Ablaufs des Geschehens am 24. Dezember.
Coronabedingt konnte der Umzug 2020 nicht stattfinden. Martin Sesselmann geht aber davon aus, dass er dieses Jahr wieder möglich sein wird. "Wir werden versuchen, den Brauch coronakonform unter Einhaltung der Bestimmungen , die zu diesem Zeitpunkt gelten, durchzuführen", ist er optimistisch. "Das wird natürlich gewisse Einschränkungen im gewohnten Umgang mit der Bewölkerung mit sich bringen. Wir wollen aber nicht noch einmal aussetzen. Dieser Brauch hat Kriege überstanden, er wird auch Corona überstehen", gibt er sich zuversichtlich.
Bayrische Rundschau | Dieter Hübner

